
Aimpoint-Schützin Amelie Eichinger-Noll gewinnt die Ladies Division bei Lynx Brutality
Aimpoint-Schützin Amelie Eichinger-Noll, auf Instagram bekannt als @amy9x19, zeigte bei Lynx Brutality eine starke Leistung. Sie gewann die Ladies Division und belegte in der Gesamtwertung Platz 21 von 116 Teilnehmenden.

Lynx Brutality ist ein anspruchsvolles Two-Gun-Match, das am 29. und 30. Mai im Lynx Pro Training Center in Kočevje, Slowenien, ausgetragen wurde. Der Wettkampf besteht aus zehn Stages, bei denen körperliche Belastung und schießsportliche Fähigkeiten kombiniert werden. Die Teilnehmenden müssen unter Druck bestehen, mit Bewegung, Anstrengung, Hindernissen und anspruchsvollen Schießpositionen als zusätzlichen Herausforderungen.Für Eichinger-Noll war das Ergebnis ein persönlicher Meilenstein.
„Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Der Sieg in der Ladies Division und Platz 21 in der Gesamtwertung sind für mich persönlich ein großer Erfolg, auch im Vergleich zu den vergangenen Jahren“, sagt sie.
Besonders stolz ist sie darauf, alle Stages innerhalb der vorgegebenen Zeit absolviert zu haben. Jede Stage hatte ein Zeitlimit von 180 Sekunden, und Eichinger-Noll schaffte es, alle Stages erfolgreich zu beenden, ohne ein Timeout zu bekommen.
„Das haben nicht alle geschafft. Ich bin stolz darauf, dass ich jede Stage durchgezogen und meine Fähigkeiten so gut wie möglich abgerufen habe“, sagt sie.
Die größte Herausforderung bei Lynx Brutality sieht Eichinger-Noll darin, auch nach körperlicher Anstrengung eine präzise Schießleistung abrufen zu können.
„Man wird körperlich gefordert und muss danach trotzdem präzise schießen. Ich bin vielleicht nicht die sportlichste Person, aber ich kann mich zu 100 Prozent auf meine Schießleistung verlassen. Am Ende spricht das Ergebnis für sich“, sagt sie.

In einem Wettkampf, in dem kleine Fehler große Auswirkungen haben können, wird auch das Vertrauen in die Ausrüstung zu einem wichtigen Teil der Leistung. Eichinger-Noll nutzte während des Wettkampfs Aimpoint-Optiken und betont, dass Zuverlässigkeit auf unterschiedlichen Distanzen und in anspruchsvollen Situationen entscheidend war.
„In anstrengenden oder unangenehmen Situationen muss ich mich zu 100 Prozent auf die Produkte verlassen können, die ich verwende, egal ob Waffen oder Optiken. Bei Matches wie diesem gibt es keinen Spielraum für Dinge, die nicht funktionieren“, sagt sie.
In diesem Jahr verwendete sie bei Lynx Brutality erstmals auch einen Magnifier, den sie als klaren Vorteil beschreibt.
„Das Arbeiten wurde dadurch einfacher und angenehmer, und ich hatte das Gefühl, dass sich meine Leistung dadurch verbessert hat“, sagt sie.
Nun setzt Eichinger-Noll ihr Training fort. Im Juli steht mit Czech Combat der nächste Wettkampf an. Dort erwartet sie eine andere Art von Herausforderung, mit taktischeren Stages und neuen Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten einzusetzen.
„Das ist noch einmal etwas anderes, und ich freue mich sehr darauf. Es gibt mir die Möglichkeit, über den Tellerrand hinauszuschauen und meine Fähigkeiten in einem anderen Kontext anzuwenden“, sagt sie.









